DigiCult Museen SH - Aktuelles

  Kontrolliertes Vokabular bei der Inventarisierung/Dokumentation von Museumsobjekten  
  Mit Jutta Lindenthal vom Institut für Informatik und Dokumentation (IID) Potsdam, wird eine ausgewiesene Fachexpertin zum Thema mit reicher Erfahrung in Theorie und Praxis von Thesaurusentwicklung und Normdaten referieren. Bei der Fortbildungsveranstaltung am 20.02.06 werden auch Entwicklungen und Erfahrungen aus dem digiCULT Projekt diskutiert.

Das Institut für Information und Dokumentation (IID) ist ein Kompetenzzentrum im Informations- und Dokumentationsbereich. Es leistet einen Beitrag zur Professionalisierung der Informationsarbeit und unterstützt als zentrale Fort- und Weiterbildungseinrichtung die Qualifizierung von Informationsspezialisten.

Wissenschaftliche Dokumentare wirken an der Schnittstelle zwischen moderner Technik und Nutzerbedarf. Dies impliziert eine Vielfalt von Kenntnissen und möglichen Tätigkeitsbereichen:
- Sie ermitteln den Informationsbedarf, analysieren Informationsdefizite, kennen den internationalen Informationsmarkt und beherrschen Retrievaltechniken. Sie besitzen die notwendigen Fachkenntnisse, um die Relevanz von Informationen zu beurteilen und deren Qualität zu bewerten.
- Sie beherrschen die Methoden der Strukturierung und inhaltlichen Erschließung von Information, entwickeln, nutzen und pflegen Dokumentationssprachen und verstehen, mit unterschiedlichen Informationsmedien umzugehen.
- Sie konzipieren Informationssysteme und betreuen sie. Sie beobachten die Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechniken und wissen deren Bedeutung für den eigenen Tätigkeitsbereich einzuschätzen.
- Sie analysieren Informationsprozesse, konzipieren Informationsprodukte, bemessen die Qualität und den Wert der Informationsarbeit und optimieren diese im Sinne einer bestmöglichen Versorgung des Kunden.

Tagesordnung:

Ort: IZM, Ohlshausenstr. 75, Kiel
Referenten: Jutta Lindenthal, Institut für Informatik und Dokumentation (IID) Potsdam


9.30 Einführung in die Terminologiearbeit (Warum Ordnungen notwendig sind)
10.15 Aufbau und Struktur eines Thesaurus (mit praktischen Beispielen)
11.00 Praktische Übungen zur Thesaurusentwicklung (am Rechner oder mit Papier und Bleistift, je nach Teilnehmerzahl)
12.30 Vorstellung einer Webanwendung
12.30 – 13.30 Mittagspause
13.30 Allgemeines zu Wissensorganisationssystemen, Vergleich Systematiken, Thesauri, Normdateien am Beispiel der Schlagwort-Normdatei (SWD) der deutschen Bibliothek
14.15 Einsatz von kontrolliertem Vokabular beim Digicultprojekt (Struktur, Überblick, Thesaurusverwaltung)
15.00 Anwendungsbeispiele mit dem Datenerfassungsprogramm Dokbase
15.30 Weitere Beispiele für kontrolliertes Vokabular (Getty Thesaurus of Geographic Names (TGN) und/oder Art & Architecture Thesaurus (AAT))

Die Teilnahme ist für Mitarbeiter/innen der am Projekt digiCULT beteiligten Museen frei. Im übrigen müssen wir eine Teilnahmegebühr von 10,00 € / Person erheben. Diese ist am Veranstaltungstag vor Ort zu entrichten.
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltungen bis zum 15.02.2006 bei Frau Sabine Schult, sschult_digicult@gmx.de bzw. Museumsberg 1 in 24937 Flensburg schriftlich an. Wir hoffen, dass wir allen Interessierten die Teilnahme ermöglichen können. Sie erhalten rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn eine Teilnahmebestätigung.



 
  Link: www.jlindenthal.de/...  
 
Frauke Rehder, 29.01.2006