DigiCult Museen SH - Aktuelles

  Ministerpräsident Peter Harry Carstensen von digiCULT beeindruckt  
  Im Rahmen des Schleswig-Holstein-Tags 2006, der in diesem Jahr in Eckernförde stattfand, war DigiCult mit einem Sonderstand im Zelt der Staatskanzlei vertreten. Frauke Rehder, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Kompetenz- und Beratungszentrum von digiCULT, informierte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am Samstag, dem 20. Mai über den Stand des Projekts.

Der Ministerpräsident, gebürtiger Nordstrander, war hocherfreut, Bilder seines in Nordfriesland beheimateten Lieblingsmalers Hans Peter Feddersen (1848-1941) im gemeinsamen digiCULT Inventar der schleswig-holsteinischen Museen wieder zu finden.

Der in Wester-Schnatebüll geborene Feddersen studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf und an der Kunstschule in Weimar. Seit 1885 lebte er auf seinem Hof im Kleiseerkoog. Bis zu seinem Tode 1941 malte er die friesische Landschaft und ihre Bewohner. Er gilt, wie die FAZ schreibt, neben seinen Freunden Christian Rohlfs und Hans Olde als der wichtigste Naturalist Norddeutschlands. Seine Bilder sind international in vielen Museen vertreten.

Peter Harry Carstensen, seit dem 1. November 2005 Präsident des Bundesrats, fand in der DigiCult-Datenbank auch Feddersens Gemälde „Straße in Maasbüll“ (1918). Das Bild ist dem Ministerpräsidenten besonders vertraut, da es als Leihgabe des Museumsbergs Flensburg sein Büro in Berlin schmückt.

Er wünschte sich, dass auch das von dem Unternehmer Frederik Paulsen gegründete Museum "Kunst der Westküste", das eine einmalige Sammlung bekannter Maler wie Max Liebermann, Emil Nolde, Johann Christian Dahl, die Skagenmaler Peder Severin Krøyer und Michael und Anna Ancher und eben Hans Peter Feddersen auf die Nordseeinsel Föhr bringt, sich an digiCULT beteiligen würde.


Fotos: Dr. Dirk Stangenberg

 
  Link: www.museen-sh.de/ml/pi_91_19454_s1.html  
 
Norbert Weber, 25.05.2006