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  digiCULT auf internationaler Konferenz zur Digitalisierung des europäischen Kulturerbes in Berlin vorgestellt  
  Unter deutscher Ratspräsidentschaft fand am 21. und 22. Februar in der Staatsbibliothek zu Berlin die internationale Konferenz "Europas kulturelles und wissenschaftliches Erbe in einer digitalen Welt" statt.
Anschließend tagte die "National Representatives Group (NGR) for the EU coordination of the digitisation of cultural and scientific content".

Die Konferenz fand vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung von Kulturgütern für die europäische Kulturpolitik statt. Einerseits erleichtert die Online-Verfügbarkeit von Objekten unterschiedlicher Kulturen und Sprachräume Europas die Wertschätzung des gemeinsamen Kulturerbes und ist damit ein Mittel für die europäische Integration. Andererseits hat die bisherige Digitalisierungspraxis erwiesen, dass die vielfältigen Initiativen einer Koordination und Qualitätsprüfung durch das Ansetzen von Standards für die Erfassung und Präsentation bedürfen, um den Aufbau einer für 2010 geplanten qualitativ hochwertigen europäischen digitalen Bibliothek zu gewährleisten. In diesem Sinne fordert die Europäische Kommission von ihren Mitgliedsstaaten die Entwicklung nationaler Digitalisierungsstrategien.

Die Berliner Konferenz behandelte insbesondere Fragen zur Auffindbarkeit elektronischer Wissens-Ressourcen, ihrer Zugänglichkeit und Nutzbarkeit. Im Themenblock „Netzwerke“ stellte Frauke Rehder das Museumsnetzwerk digiCULT vor. Weitere Themenblöcke behandelten "Portale", "Standards" und "Vielfalt".

Programm und weitere Informationen sind im Internet recherchierbar. Ein Tagungsband ist in Vorbereitung.

 
  Link: www.eudico.de  
 
Frauke Rehder, 14.03.2007