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  digiCULT bei Terminologie-Workshop in Halle  
  "Grundlagen der Dokumentation unter besonderer Berücksichtigung von Terminologie" war das Motto eines weiteren Workshops, der auf Initiative der Arbeitsgruppe Digitalisierung im Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. am 17. August 2009 in den Zoologischen Sammlungen der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg ausgerichtet wurde.
Hintergrund ist die Überlegung, dass die Anwendung von Klassifikationen und Thesauri zur Dokumentation durch die genormte Struktur bei der Digitalisierung von Kulturgut und der Beteiligung an Online-Objektdatenbanken wie der EUROPEANA eine Voraussetzung für die Vergleichbarkeit der erfassten Daten darstellt.
Referenten der in Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Museumsforschung (IfM) durchgeführten Veranstaltung waren Dr. Ulrike Adamek, die die vom Museumsverband Hessen e.V. entwickelte sog. "Hessische Systematik" vorstellte, die auch in Sachsen-Anhalt eine große Resonanz gefunden hat. Axel Ermert vom IfM führte in nationales und internationales Normvokabular wie die Schlagwortnormdatei (SWD), Personennormdatei (PND) und die Getty Union List of Artist Names (ULAN) ein und stellte die Plattform für lizenzfreie Vokabulare www.museumsvokabular.de vor. Abschließend zeigte Frauke Rehder am Beispiel digiCULT, wie die Ordnungssysteme verschiedener Museen in einer gängigen Terminologie zusammengeführt und für die überregionale Publikation und und Recherche durch die Verwendung von Normvokabular aufbereitet werden können, um einen möglichst breiten Nutzerkreis zu erreichen.
 
  Link: www.mv-sachsen-anhalt.de  
 
Frauke Rehder, 02.09.2009