DigiCult Museen SH - Aktuelles

  Praxiskurs digitale Erfassung für Projekt Museumszertifizierung  
  Im Sommer 2013 startete das Projekt der "Museumsberatung und Museumszertifizierung in Schleswig-Holstein" zur Sicherstellung von Qualitätsstandards mit einem umfangreichen Fortbildungs- und Beratungsangebot. Im Rahmen eines Praxiskurses wurde nun digiCULT als Beispiel für eine an Standards orientierte Dokumentation vorgestellt.
In diesem Projekt orientiert sich der Museumsverband SHHH als gemeinsamer Träger mit der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) am Beispiel der erfolgreich eingeführten Museumsregistrierung des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen. Ziel ist es, die beteiligten Museen, darunter auch die kleineren und mittleren Häuser, zu unterstützen und eine Sicherstellung von Qualitätsstandards zu gewährleisten. Sie sollen auf diese Weise in ihrer musealen Arbeit gestärkt und wettbewerbsfähig gemacht werden für den immer größer werdenden Konkurrenzkampf um Besucher und finanzielle Förderungen, um so die Vielfalt der schleswig-holsteinischen Museumslandschaft nachhaltig zu fördern und zu erhalten. Zum Leistungsumfang gehören individuelle Beratungsgespräche vor Ort durch die Fachberater Prof. Dr. Ulrich Schulte-Wülwer und Dr. Bernd Bünsche sowie ein umfangreiches Fortbildungsprogramm zu den Themenfeldern Leitbild, Museumskonzept, Sammlungs- bzw. Sammlungspflegekonzept, Vermittlung und Dokumentation.
Die Bedeutung der Dokumentation stand im Fokus eines Praxiskurses am 14. April in der Landesbibliothek Schleswig-Holstein. Hier führte Dr. Carsten Fleischhauer in die Provenienzforschung ein, während digiCULT-Gschäftsführerin Frauke Rehder Grundlagen der Dokumentation vermittelte sowie die Möglichkeiten, aber auch Risiken der digitalen Erfassung auslotete. Fazit: Auch in der Provenienzforschung ist eine fundierte Dokumentation von maßgeblicher Bedeutung.

 
  Link: www.museumsverband-hamburg.de/index.php?id=15  
 
Frauke Rehder, 17.04.2014