DigiCult Museen SH - Aktuelles

  KIM.bl — das Kulturgüterportal und Museumsnetzwerk Baselland ist online  
  "Was nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" - unter diesem Motto sind jetzt 30.396 Sammlungsobjekte aus 20 Museen im Kulturgüterportal des Museumsnetzwerks Baselland recherchierbar. Damit endet eine dreijährige Aufbauphase der Kooperationsinitiative Museen Baselland (KIM.bl), die sich an digiCULT als Beispiel für eine Verbundlösung orientiert hat.
Gestartet wurde das Kooperationsprojekt KIM.bl im Jahre 2012 von mehreren regionalen Museen sowie der Hauptabteilung Archäologie und Museum im Kulturamt des Kantons Basel-Landschaft. Europaweit einzigartig ist die Kooperation mit dem kantonalen Kulturgüterschutz, für den eine eigene Datenbank für besonders schützenswerte Objekte angelegt wurde. Kernaufgabe aller Beteiligten ist es, die digitale Erschließung, Sicherung und Nutzung des kulturellen Erbes nach internationalen Standards voranzutreiben. Dabei werden in der Zusammenarbeit aller musealen Kulturinstitutionen durch die Nutzung gemeinsamer Infrastrukturen und einer gemeinsamen Wissensplattform höchstmögliche Synergien erzielt. Das Projekt wurde vom Swisslos-Fonds des Kantons Basel-Landschaft, der Stiftung Museen Baselland und dem kantonalen Kulturgüterschutz finanziert. Bei der feierlichen Präsentation des Kulturgüterportals Baselland am 15. April in Liestal wies Projektleiter Jörg Hampe darauf hin, dass digiCULT als beispielgebendes Leuchtturmprojekt diente. In diesem Sinne schlossen KIM.bl und digiCULT 2014 eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, einen gegenseitigen Austausch von Know-how und bereits erarbeiteten Lösungsansätzen zum Umgang mit der Digitalisierung zu gewährleisten. Eine enge inhaltliche Zusammenarbeit besteht auch mit dem MuSIS-Projekt am Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg in Konstanz. Auf internationaler Ebene kooperiert KIM.bl bereits mit dem EU-Projekt EEXCESS, das das Ziel verfolgt, das kulturelle Erbe mit neuen Web-Technologien zukünftig noch effektiver für die Öffentlichkeit, Bildung und Wissenschaft nutzbar zu machen.
 
  Link: www.kgportal.ch/  
 
Frauke Rehder, 21.04.2015