Buchholz reiste wenig, im Ausland ist er nie gewesen. Der Park und die Wälder in der Umgebung von Weimar genug. In seiner Vorliebe für geschlossene Waldlandschaften und die kargen Seiten der Natur bevorzugte er eine meist graue, diffuse Beleuchtung, mit der er Malern wie Christian Rohlfs, Paul Riess und Paul Baum den Weg wies. Buchholz war der erste, der die charakteristischen Waldbilder aus dem „Webicht“ malte, einem dichtbewachsenen Waldstück mit gemischtem Holzbestand von Birken, Buchen, Eichen und Nadelhölzern zwischen Weimar und Tiefurt. Seine Bilder zeigen sehr häufig den Frühling, den Spätherbst oder den Winter, wo sich dunkles Geäst in den Himmel streckt, Krähen kreisen in der Luft oder hocken in den Bäumen. Entscheidend war die strenge zeichnerische Struktur. Viele der Bilder von Buchholz ähneln einander, aber sie sind immer in anderen Farbklängen neu erlebt.
Sehr geehrte Nutzerinnen und Nutzer,
unsere Datensätze befinden sich in stetiger Weiterentwicklung. Wenn Sie zusätzliche
Informationen zu diesem Objekt oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns.
Informationen zum Datenschutz
Ähnliche Objekte
Entdecken Sie ähnliche Objekte. Über die Datenfelder können Sie die Objekte auswählen, die Sie interessieren. Sie können Ihre Suchfilter beibehalten oder deaktivieren.
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Nähere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.
OK