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Gähnender Dachauer

Hudler, August (1868–1905)

1900

Slider Bild - CC BY-NC-ND 4.0
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Hudler besuchte die Kunstakademie in München. Mit der Figur eines knabenhaften Bogenschützen trat er erstmals an die Öffentlichkeit. Seine künstlerische Laufbahn war durch eine schwere Lungenkrankheit behindert. Nach mehrmaligen Studienaufenthalten in Italien wurde er 1900 in Dresden ansässig, wo er die Berufung zum Leiter der Modellierklasse aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen konnte. Sein gesundheitlicher Zustand verschlimmerte sich rapide, und er starb mit 37 Jahren. Seine Kunst bewegt sich zwischen Jugendstil und beginnender Moderne und er schuf Werke auf Augenhöhe mit Max Klinger und Ernst Barlach.

Diese Skulptur eines sich reckenden und gähnenden Bauern aus dem Dachauer Land zählt zu den früheren, noch in München entstandenen Werken. Zu den Bewunderern gehörte der Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark, der nach dem Tod Hudlers der Kommission für die Verwaltung der Hamburger Kunsthalle schrieb: "Wir könnten die eine oder andere der frühen Statuetten brauchen, den "Gähner" etwa."

Alfred Lichtwark: Briefe an die Kommission für die Verwaltung der Kunsthalle, XV. Bd., Hamburg 1908, S. 49.

Ein weiterer Guß in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, Inv. ZV 4328.
Bereitstellende Einrichtung:
Inventarnummer:
Hudler-1
Objektbezeichnung:
Material:
Maße:
Gesamt: Höhe: 48,5 cm; Breite: 17 cm; Tiefe: 17 cm
Signatur/Kennzeichnung:
signiert und datiert
Was: Aug. Hudler 1900

Herstellung:

Datierung:
1900

Zugriff und Nutzungsmöglichkeiten

Zitierlink:
https://www.digicult-verbund.de/item/DE-4261/lido/dc00000243
Lizenz Metadaten:
CC BY-SA 4.0
Ins Portal übernommen am:
28.09.2026 15:15:52
Zuletzt veröffentlicht am:
28.09.2026 15:15:51
Erstellt am:
14.07.2024 14:04:11
Zuletzt geändert am:
28.09.2026 16:15:24
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