Es handelt sich um ein Frühwerk des damals 27-jährigen Künstlers, der diese Skulptur mit einem Pendant "Europa auf dem Stier" erstmals auf der Internationalen Kunstausstellung Secession München 1899, Nr. 295b, präsentierte.
Günter Kloss: Georg Wrba (1872-1939). Ein Bildhauer zwischen Historismus und Moderne, Petersberg 1998, WV 12.
Die glatt gespannte Körperlichkeit der "Diana" erinnert deutlich an die "Reitende Amazone" von Franz von Stuck.
Lit.: Ina Gayk: Zum frühen Schaffen Georg Wrbas - "Diana auf der Hirschkuh" und "Europa auf dem Stier". In: Thomas Pöpper (Hg.): Georg Wrba (1872-1939) - Leiipziger Beiträge zur Kunstgeschichte 4, 2009, S. 29-39.
Es existieren mehrere Fassungen der Plastik in Bronze und auch aus Silber mit Teilvergoldung, die sich durch den Spannungsgrad des Bogens unterscheiden und in ungterschiedlichen Gißeßereien hergestellt wurden.
Eine lebensgroße Ausführung der "Diana auf der Hirschkuh" befindet sich im Stadtpark Hamburg.
Wrba schuf 1926 auch den figürlichen Schmuck des Mönckeberg-Brunnens in der gleichnamigen Hamburger Straße.