Hier weiteres Schuhwerk der Dame des Hauses, vier Paare stehen hier direkt auf dem Spiegel. Die beiden ganz vorne, eins hoch geschlossen mit goldfarbenem Schnürband und hohem Absatz in schwarz, stehen da einander zugewandt. Zwischen ihnen ein hellgrüner, partiell mit Schlangenleder gemustert auf hohem Plateau; seitlich offen, an der Verse geschlossen mit Riemchen, der zweite des Paares steht weiter rechts hinten. Vom dritten Paar ist eher weniger sichtbar, ein roter Pumps mit recht hohem Absatz, die helle Sohle dort sichtbar, die offene Verse wird mit Riemchen gehalten. Von seinem Gegenstück ist ebenfalls wenig zu sehen, auch hier nur der obere Absatz und das Versen-Plateau mit den Riemchen. Das vierte Paar, ein hinten geschlossener Schuh in Violett, die beiden Versen blicken durch die Lücke in der Mitte des Bildes hindurch. Der Spiegel auf dem sie alle hier stehen zeigt jeweils nur die Partien des jeweiligen Schuhes nah bei der Sohle. Oben darüber der Hintergrund wieder aus Folien gebildet, zunächst in Silber geschwärzt, ganz oben in Gold mit markanter Beschriftung, wie eine Widmung, die jedoch ist nicht weiter entzifferbar, oder auch nur eine symbolische Schrift zur Dekoration, so machte es Heinig gelegentlich.