Heinig war auch an Ereignissen des Motor-Sports interessiert. Zwar besuchte er selten – wenn überhaupt – Rennen auf einer Strecke, beließ es überwiegend bei der Verfolgung am Bildschirm und in der einschlägigen Presse. Die Bilder von damals bekannten und populären Fahrern malte er eher nach Eindrücken, die er von Pressefotos oder aus Fernsehbildern gewann. Hier die Darstellung des italienischen Rennfahrers Mario Andretti, der in den 1970er und 80er Jahren zur Weltklasse der Formel I gehörte. Im Bild sieht man ihn schräg von oben in seinem Fahrzeug sitzend unter seinem silberweißen Helm mit dem hochgeklappten Visier, auf dem sein Name steht, eine Szene vielleicht beim Boxenstopp aufgenommen oder unmittelbar vor oder nach einem Rennen. Er greift mit der rechten, im weiß-grauen Fahrerhandschuh verhüllten Hand zur linken Schulter und hantiert dort mit dem Sicherheitsgurt, den er über seine insgesamt weiße Fahrer-Kombination zieht. In dieser als Schutzkleidung getragenen Montur ist von der Person selber eigentlich nichts zu erkennen. Weitere Einzelheiten des in Brauntönen gehaltenen Umfeld des Cockpits gestaltet Heing nicht weiter aus.