Hier nun eine plastische Figur, eine Keramik-Skulptur Peter Heinigs. Er modellierte sie wie den Helm eines Tauchers, Renn- oder Motorradfahrers, oder zum Einsatz bei Katastrophen. Die große Gesichtsöffnung, eher eckig aber mit Rundungen, zeigt innen das ausmodellierte Gesicht seines Trägers. Die Deckplatte oder Haube nennt Heinig – ob beabsichtigt oder durch unglücklichen Umstand ist nicht bekannt – bei diesem Objekt „geborsten“. Die zylindrische Halskrause darunter auf dem vierstrahligen Fuß zeigt ein Muster aus grauen und weißen Pfeilspitzen. Dann folgen auf der Verjüngung zum Fuß hin Augen-artige Kreisobjekte und weitere Pfeile in blauer und grauer Glasur auf weißem Grund. Im Bereich der Ohren des Trägers finden sich kreisrunde Segmente, welche durch spiralartige Muster in blauer auf weißer Glasur noch stärker hervortreten. Hinten dann, fast wie ein Griff oder Henkel, ausladend die Verlängerung eines zentralen Kammes, der sich als schmaler Streifen von der Stirnseite über den Kopf bis in den Nacken hin zieht. Auch dieser ist wieder mit dreieckigen Mustern wie mit Pfeilspitzen verziert, auf den benachbarten Flächen werden die Muster von Pfeilen in Grau auf blauem Grund weiß konturiert.