Der Lübecker Dom zählt zu Lübecks Zu den ältesten Baudenkmalen von Lübeck gehört der Dom. Mit dem Bau der dreischiffigen Pfeiler¬basilika wurde 1173 begonnen und bereits 1230 beendet. Etwa 1260 wurde das "Paradies", eine spät¬romanische Vorhalle, angefügt. Sie war Freistätte für Verfolgte, Ort der Almosenausgabe und Gerichtsstätte. Zwischen 1266 und 1335 wurde der romanische Bau zur gotischen Hallenkirche umgebaut. Die Seitenschiffe hob man auf die Höhe des Mittelschiffs an. Im Osten ersetzte ein gotischer Umgangschor die Altarnischen. Im Langhaus wurden Seitenkapellen angefügt. Schwere Zerstörungen erlitt der Dom bei einem Luftangriff 1942. Nach dem Krieg begann man erst spät mit dem einige Jahrzehnte dauernden Wiederaufbau. 1958 bis 1959 sind die Türme des Domes erneuert worden, das Langhaus war 1970 fertiggestellt Auch der zerstörte gotische Chor wurde wieder aufgebaut und wird seit 1977 als Tagungs- und Ausstellungsstätte genutzt. Die Vorhalle, das Paradies war als Abschluss des Wiederaufbaus 1982 fertiggestellt. Die Kriegszerstörung hat unter anderem das große Triumphkreuz von 1477, einige mittelalterliche Altäre, die Taufe, Kanzel usw. überstanden.
Der Stich zeigt den Blick nach Osten ins Mittelschiff mit dem Lettner und dem Triumphkreuz im Hintergrund. Mitte rechts an der Wand die Renaissance-Kanzel von 1586.
(Ortsalbum 3-7)