Gaul stellte seine Tiere zumeist in Ruhe dar. Eine Ausnahme bilden Gruppen kämpfender Tiere wie die kämpfenden Wisente. Bei den "Kämpfenden Widdern" wird die Dynamik und Wucht des Aufeinandertreffens zweiter Tiere in eine klare, konzentrierte und kompakte Form gegossen, die typisch für Gauls reifen Stil ist.
Josephine Gabler: August Gaul. Werkverzeichnis der Skulpturen. Berlin 2007, Nr. 195