Ein weiterer Blick Heinigs in die Schwimmhalle von Laboe zeigt etwas detaillierter, als in seiner Studie und farblich prägnanter die Menschen im Wasser und am Beckenrand des Bades. Der Blick geht längs über den Beckenrand, links in der Mitte des Becken steht die kleine Rutsche in Rot, von der sich Kinder ins Wasser gleiten lassen, oben drauf steht ein Junge, der sich – noch stehend – anschickt, hinunter zu rutschen. Dahinter auf dem Beckenrand sitzend weitere Menschen, die das Treiben im Wasser betrachten. Rechts dann die ersten Meter des Beckens wohl im Bereich für die Nichtschwimmer, denn hier kann man noch stehen. Das Wasser selber, rege bewegt durch die Menge der Schwimmer, in dunklerem Blauton schimmern die Kacheln des Beckens hindurch. Ganz vorne die Kugelkette als Abtrennung der ersten Schwimmbahn. Dahinter zwei Männer, der eine den Rücken zum Beckenrand, sich dort mit den Ellbogen stützend und mit den Füssen leger paddelnd, der andere scheint eben den Abstoß zu machen, um eine Länge zu schwimmen. Eine Frau, auf ihren Rücken schaut der Betrachter, scheint mit dem Kind vor sich beschäftigt. Weiter hinten dann links drei Mädel in ihrem roten Badedress, die eine im Wasser stehend, die andere steigt an der Leiter empor und die Dritte stützt sich auf den Beckenrand hoch. Reges Treiben im Wasser und ein gemischtes Publikum.