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Westküste Landgewinnung - Lahnungsbau

Slider Bild - CC BY-SA 4.0
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Text auf der Rückseite:
"Das Unterholz der holsteinischen und hannoverschen Fichtenwaldungen ist das beste Material für die Herstellung von Faschinen im Lahnungsbau."
Der Bau von Lahnungen spielt im Küstenschutz eine wichtige Rolle und gehört zum täglichen Geschäft. Die Lahnungsfelder beruhigen die Strömung und fördern die Aufschlickung. Lahnungen werden in verschiedenen Bauweisen errichtet. Eine Buschlahnung besteht aus zwei Pfahlreihen in Holzbauweise und einer dazwischen fest eingebrachten Buschpackung aus gebündeltem Strauchwerk, den sogenannten Faschinen. Diese Lahnungen kommen bei geringeren Belastungen durch Wellen und hochliegendem Watt zum Einsatz, während schwere Lahnungen aus Schüttsteinen, Betonsteinen oder Betonfertigteilen u. a. bei stärkerer Belastung errichtet werden. Die Buschpackung einer Lahnung ist nach spätestens fünf Jahren abgängig und muss nachgepackt oder komplett ersetzt werden. Trotz Einsatz moderner Maschinen bleibt viel Handarbeit beim Lahnungsbau im Watt und geschieht der Einbau auch heute noch in mühevoller Handarbeit. Oft muss das Material von Hand oder mit Hilfe von Spezialgeräten zur Einbaustelle transportiert werden. Die Pflege und der Bau der Lahnungen ist Bestandteil des Küstenschutzes und bleibt eine Daueraufgabe.
Die Fotografie zeigt das Einbringen der Faschinen in die Pfahlreihen.
(Ortsalbum 14-1)
Bereitstellende Einrichtung:
Inventarnummer:
Ortsalbum 14-1
Objektbezeichnung:
Sachgruppe:
Material:
Signatur/Kennzeichnung:
betitelt
Wo: u. M.
Was: Einbringung von Faschinen in die Lahnung.

Herstellung:

Ort:
Nordsee

Zugriff und Nutzungsmöglichkeiten

Ins Portal übernommen am:
13.08.2025 12:34:12
Zuletzt veröffentlicht am:
14.07.2025 21:35:07
Erstellt am:
24.03.2021 23:40:00
Zuletzt geändert am:
09.04.2021 18:31:05
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