Das spätere Königliche Gymnasium wurde 1320 als Gelehrtenschule gegründet. Nach der Reformation trennte sich die Schule 1534 vom Bordesholmer Kloster und wurde seitdem gemeinsam von der Geistlichkeit und der Stadt Kiel als Kieler Stadtschule getragen. Nach der Verstaatlichung 1848 blieb nur noch die Sachträgerschaft bei der Stadt Kiel. Nachdem Schleswig-Holstein 1867 zu einer Provinz von Preußen geworden war, erlebte die Schule einen Aufschwung. 1868 konnte sie einen äußerst repräsentativen Neubau in der Dammstraße am Kleinen Kiel beziehen. Die Wandgemälde in der Aula schuf der Maler Anton von Werner. Mit dem Wachstum der Stadt Kiel stieg auch die Schülerzahl auf 500 Schüler an. 1891 wurde die Schule dann in die Sachträgerschaft des Staates Preußen übernommen. Sie hieß nun Königliches Gymnasium – Kieler Gelehrtenschule.
(Ortsalbum 15-26)
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