Gemälde "Batterie XIV vor Düppel 1864" des deutscher Historien- und Genremalers Adolph Northen (* 6. November 1828 in Münden im Königreich Hannover; † 28. Mai 1876 in Düsseldorf), Öl auf Leinwand. Dargestellt ist eine Szene aus dem Deutsch-Dänischen Krieg von 1864. Die Darstellung zeigt eine preußische Batterie am Strand von Düppel. Die dargestellten Soldaten sind Teil einer Artillerie-Einheit und befinden sich auf der Anlage der Batterie XIV kurz vor den Düppeler Schanzen. Links im Bild ist ein Schild mit der Aufschrift "Batt. XIV" zu sehen. Rechts daneben ducken sich Soldaten in einem Graben. Hinter ihnen werden qualmende Geschütze abgefeuert. Im Vordergrund tragen zwei Soldaten einen toten Kameraden auf einer Trage durch die mit Schanzkörben befestigten Laufgräben. Rechts sind zwei provisorische, vorpostenähnliche Erlöcher im Sand zu sehen, in dem Soldaten Schutz suchen. Auf einem der Hügel stehen zwei Soldaten in Offiziersmänteln und schauen durch ein Fernrohr. Bildmittig diskutieren hochrangige Militärs die Strategie und zeigen auf die Düppel-Stellungen. Zwei von ihnen tragen rote Uniformen der Zietenhusaren. Rechts im Vordergund liegen ein Spaten und eine leerer Schanzkorb. Im Hintergrund, auf der anderen Seite der Bucht "Vemmingbund", steigt ebenfalls der Rauch der abgefeuerten Geschütze auf. Das Gemälde ist in einem golfarbenen Holzrahmen eingefasst.
Der Künstler Adolph Northen, ein Schüler der Düsseldorfer Schule und Gründungsmitglied des Künstlervereins "Malkasten", wurde vor allem für seine realistischen Schlachtendarstellungen bekannt. Er selbst nahm als Kriegsmaler an der Erhebung, dem Deutschen Krieg und am Deutsch-Französischen Krieg teil. Sein Atelier hatte er seit den 1850er Jahren in Düsseldorf.