DigiCult Museen SH - Aktuelles

  Unterstützung für digiCULTauf der Verbandstagung des Museumsverbandes Schleswig-Holstein  
  Unter dem Thema „Kommunikation und Information“ wandten sich ca. 50 Tagungsteilnehmer der Frühjahrstagung des Museumsverbandes Schleswig-Holstein den Zukunftsperspektiven der Bestandserfassung und –präsentation schleswig-holsteinischer Museen im „digiCULT-Projekt“ zu.

In verschiedenen Vorträgen von Referenten aus Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern (Programm siehe Nachricht Frühjahrstagung) wurden deutsche und europäische Verbundprojekte und Kooperationen vorgestellt, bevor das Konzept von digiCULT erläutert, eine Zwischenbilanz gezogen und praktische Erfahrungen vorgestellt und diskutiert wurden. Als Geschäftsführer des Städteverbandes Schleswig-Holstein zeigte sich Harald Rentsch von Qualität und Innovationskraft des Projektes beeindruckt und sicherte seine Unterstützung zu.

Die Museen des Landes wurden aufgefordert, die Chancen des Projektes für ihr Haus und für Schleswig-Holstein zu nutzen und an digiCULT teilzunehmen. Sie könnten so von der Möglichkeit der digitalen Erfassung und Verbundpräsentation ihrer Sammlungen in einem vernetzten System profitieren, aber auch an der Professionalisierung, der möglichen Zusammenarbeit und der Chanchen der Profilierung und der Standortsicherung teilhaben.
Nach der Einschätzung der externen Fachreferenten aus Berlin und Konstanz braucht digiCULT den bundesweiten Vergleich mit anderen digitalen Inventarisierungsprojekten nicht zu scheuen, sie bescheinigten vielmehr digiCULT, auf diesem Gebiet eine Spitzenstellung einzunehmen, mit der auch auf internationaler Ebene geworben werde.

Breiten Raum nahm die Diskussion um den Fortbestand von digiCULT über den 30. April 2006 hinaus ein. Mit diesem Datum ist das mit EU-Geldern finanzierte dreijährige Pilotprojekt abgeschlossen. Das Projekt muß dann langfristig abgesichert sein, um von der Pilotphase in die breite Anwendungsphase gehen zu können und allen Museen des Landes den Einstieg in die digitale Sammlungserfassung und Verbundpräsentation der Kulturschätze zu ermöglichen.

Dies kann dem Museumsverband nur gemeinsam, und darüber bestand Einigkeit unter den Tagungsteilnehmern, mit dem Land, den kommunalen Trägern der Museen und der Tourismusagentur Schleswig-Holstein gelingen.

Folgende Vorträge sind uns zur Veröffentlichung freigegeben:
Monika Hagedorn-Saupe / Axel Ermert: Kooperationen zwischen Museen in Deutschland und Europa – aktueller Stand und Perspektiven: hier
PD Dr. Jörn Sieglerschmidt: Informationsverbundsysteme im Museumsbereich: hier
Dr. Stefan Rohde-Enslin: Speichern kann nur ein Anfang sein – Überlegungen und Sofortmaßnahmen für den Erhalt von Museumsdaten: hier
StR Lütger Landwehr, Dipl.Päd.: Mit „DigiCult“ in die Zukunft – Konzeption, Zwischenbilanz und Perspektiven: hier

 
  Link: www.museen-sh.de  
 
Lütger Landwehr, 11.05.2005